Barbara Blickensdorff
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Alexander-Technik
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Alexander-Technik


Video  (wie funktioniert die Alexander-Technik - Ablauf einer AT-Stunde)

Video  (Erfahrungsberichte)

Video  (Alexander-Technik für Reiter)

Video  (Zentrum für Alexander-Technik)

 

 

Mit freiem Kopf beweglich  sein

 

Die Alexander-Technik ist ein individuelles Eingehen auf den einzelnen Alexander-Schüler, ein komplexes Lehren und Lernen auf den verschiedenen psycho-physischen Ebenen, das im Laufe der Zeit immer feiner und genauer wird. Die Alexander-Technik ist eine Methode, mit deren Hilfe man zur konstruktiven Selbststeuerung oder anders ausgedrückt, zum bewussten Selbstgebrauch kommen kann. Alltägliche Handlungen und Bewegungen lernt man so auszuführen, dass Verspannungsprobleme, Unruhe und Ungleichgewichte gar nicht erst entstehen. Die auf diese Weise erlangte Verbesserung der psycho-physischen Koordination ist ein grundlegender Faktor für die körperliche und geistige Gesunderhaltung und ein eigenständiges Präventionsprinzip, da die meisten Beschwerden auf gewohnheitsmässige andauernde Anspannung und dadurch Über- bzw. Unterbelastung zurück zu führen sind.

 

 

Unsere Welt ist voller Reize und stellt uns jeden Tag vor neue Herausforderungen. Mit dem Blick auf die Uhr und den Terminkalender eilen wir durch unseren beruflichen Alltag und danach noch weiter zu privaten Verabredungen. Druck und Anstrengung können daraus entstehen, die dann mit der Zeit zu chronischen Verspannungen führen. Dazu kommen oft noch körperliche Fehlhaltungen durch einseitige Belastungen oder Bewegungsmangel. Dass etwas nicht stimmt, signalisiert uns der Körper – etwa nach stundenlanger Arbeit am PC durch pochenden Kopfschmerz, müde Schultern oder den schmerzenden Rücken. Die meisten Menschen bewegen sich routiniert durch ihr Leben, d. h. mit stereotypen Reaktionsmustern, die oft einem harmonischen Funktions- und Bewegungsablauf des Organismus im Wege stehen. Vielleicht macht sich jemand bei einer Körpergröße von zwei Meter gerne kleiner als er ist und geht vornüber gebeugt durchs Leben. Mancher zieht in unangenehmen Situationen einfach den Kopf zwischen die Schultern, um Schutz zu suchen. Die Macht der Gewohnheit prägt uns: Viele Verhaltensweisen behalten wir auch dann bei, wenn der Ursprungsreiz hierfür längst nicht mehr gegeben ist. Wir erstarren sozusagen in unserem Muster.Der Körper wird teilweise überlastet, teilweise unterfordert – verkürzte oder überdehnte Muskeln und Sehnen sind die Folge. Auf Dauer können Krankheiten entstehen – beispielsweise Beschwerden im Bewegungsapparat, Herz-Kreislauf- oder seelische Probleme.

 

Wie funktioniert die Alexander-Technik?

Die Alexander-Technik ist ein Unterricht, in dem man das Nicht-Tun lernt. Nicht-Tun heißt unnötige Anspannung weglassen. Man lernt sein Kopfgelenk, die Aufrichtungsmuskulatur und andere Zusammenhänge im eigenen Körper kennen und gewohnte Bewegungs- und Verhaltensabläufe mit Leichtigkeit zu ändern.

Die Alexander-Technik wurde vor mehr als 100 Jahren von dem Australier Frederick Matthias Alexander entwickelt und seitdem weltweit erfolgreich  praktiziert. Alexander bezeichnete schon damals den Körper als Einheit aller geistigen, seelischen und körperlichen Prozesse. Er fand heraus, dass ein frei bewegliches Kopfgelenk die Voraussetzung für ein dynamisches Verhältnis von Hals, Kopf und Rücken ist und eine natürliche Flexibilität und Koordination des gesamten Organismus ermöglicht.

Praxis

Das Praktizieren der Alexander-Technik erfordert keine extra Zeit, keinen besonderen Raum, keine besondere Kleidung und es gibt kein tägliches Übungsprogramm. Eine nachhaltige Wirkung entsteht dadurch, dass Sie das bewußte Nicht-Tun mehr und mehr in Ihr Leben integrieren und in Ihrem Alltag, Beruf oder Sport anwenden.

Fazit

Die Alexander-Technik fördert die Achtsamkeit, die Wahrnehmungsfähigkeit und die Qualität der Koordination – sanft und schonend. Auf leichte und spielerische Art entstehen gute Aufrichtung und Balance und mehr Gelassenheit. Das macht sich dann in jeder Hinsicht positiv bemerkbar.